Köln: Rechtspopulisten schwächeln, Route durch Gegenproteste stark verkürzt

Köln. Höchstens 250 Anhänger der extrem rechten „Bürgerbewegung Pro NRW“ haben heute bei ihrem sogenannten „Marsch für die Freiheit“ in Köln demonstriert. Im Vorfeld hatte die rassistische Organisation bis zu 2000 Teilnehmer angekündigt. Von Deutz aus zogen der rechte Tross über die Rheinbrücke bis zum Heumarkt. Der Beginn der rechten Demonstration wurde erheblich verzögert, weil Antifaschisten in Leverkusen-Opladen die Weiterfahrt der „Pro“-Anhänger zunächst verhinderten.
Auf dem Heumarkt fand eine Kundgebung statt, bei der neben dem Vorsitzenden der „Republikaner“ (REP), Rolf Schlierer, auch verschiedene Vertreter rechtsgerichteter Parteien aus Belgien, Frankreich, Österreich und den USA gesprochen haben. Der ursprünglich von „Pro NRW“ in Richtung Rudolfplatz fiel jedoch aus. Zahlreiche Gegendemonstranten hatte verschiedene Punkte in der Innenstadt blockiert. Daher hieß das Motto für die Rechten heute: Einmal über den Rhein und zurück. Gegen 16:30 Uhr löste sich der rechte Pulk am Bahnhof Deutz auf. Die selbstgesteckten Ziele – „Großdemonstration“ und Marsch durch die Innenstadt – hat „Pro NRW“ heute verfehlt. Dessen ungeachtet wird der „Marsch für die Freiheit“ wohl in der Parteipropaganda als Erfolg dargestellt werden. (mf)

Ein längerer Text mit Fotos erscheint in Kürze auf seismograph.blogsport.de.

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